Vorsicht im Fressnapf !

 

 

Vorsicht bei ...

 

Lebensmittel die Hunde schädigen bzw. töten können

 

Schokolade  


Theobromin (im Kakao) reichert sich im Körper des Hundes an und führt zu Vergiftungen bis hin zum Tod!

Weintrauben 


Amerikanische Forscher kamen zu der Erkenntnis,

dass etwa 11,6 g Weintrauben pro kg Körpergewicht des Hundes zu Vergiftungserscheinungen führen können.

Rosinen 


Die Einnahme von 28g Rosinen pro Kilo Körpergewicht kann zu Nierenversagen führen.
Über den Pathomechanismus

(warum genau Rosinen derart für Hunde schädlich sind)

dieser Rosinenvergiftung ist noch nichts bekannt.

Die Pathogenese beschreibt Entstehung und Entwicklung einer Krankheit mit allen daran beteiligten Faktoren. Der mit naturwissenschaftlichen Methoden erfassbare Ablauf eines Krankheitsprozesses

wird auch als Pathomechanismus bezeichnet.

Die Ursachen einer Erkrankung hingegen werden in der Ätiologie

(Fachrichtung der Medizin die sich mit der Ursache von Krankheiten beschäftigt) abgehandelt.

Rosinen sind getrocknete Weintrauben.

Es bleibt also nur die faserige Struktur und der immense Zuckergehalt der Weintraube übrig.

Dieser ist es,

der Hunden langfristig bei regelmäßigem Verzehr schaden und Diabetes hervorrufen kann.

Es gibt aber auch diverse Fallberichte,

die eine akute Toxizität von Trauben und Rosinen

bei Hunden nahe legen ohne bislang die giftige Substanz zu kennen.

Es wird von Vergiftungssymptome wie akutem Erbrechen und Durchfall,

sowie akutem Nierenversagen berichtet,

das 6-12 Stunden nach der Aufnahme größerer Mengen von Rosinen oder Trauben einsetzte

und bei einigen Hunden zum Tode führen kann.

Die relevante Menge lag bei 150-300g/kg Körpergewicht des Tieres.

Hinsichtlich dieser Tatsache wird geraten darauf zu achten,

dass Trauben möglichst nicht gefressen werden.

Es gibt genügend geeignete Alternativen wie Äpfel, Birnen, Karotten etc.

Zwiebel 
(roh, gekocht od. getrocknet): Sie enthalten das für Hunde giftige Alliin,

ist eine nicht-proteinogene,

schwefelhaltige Aminosöure, eine Schwefelverbindung,

die die roten Blutkörperchen platzen lässt!

Avocado


soll ebenfalls für den Hund starke Toxine (Gifte) enthalten.

Bei der Avocado kommt es u. a. zur Schädigung des Herzmuskels!!!

Knoblauch 

 

Viele Hundehalter mischen regelmäßig Knoblauch unters Futter

und erhoffen sich von dem stark riechenden Knollengewächs,

dass es Parasiten wie Flöhe und Würmer vergrault.

Dieser Effekt ist aus der Schädlingsbekämpfung von Pflanzen bekannt.

"Doch Zwiebeln und Knoblauch enthalten eine Substanz,

die das Hämoglobin in den roten Blutkörperchen zerstört",

erklärt Professor Dr. Ingo Nolte, Klinikdirektor für Kleintiere der TiHo Hannover.

Die Folge:

Die zerfallenen Blutzellen verstopfen die feinen Nierenkanäle,

es kann zu Blutarmut (Anämie) und Vergiftungserscheinungen kommen.

Die Giftigkeit ist abhängig von der Dosis
"Als toxische Dosis beim gesunden Hund wird bei frischem Knoblauch und auch Zwiebeln

eine Menge von mehr als 5 g je Kilogramm Körpergewicht

bzw. mehr als 0,5 % des Körpergewichts angegeben",

so Professor Nolte.

Bei Knoblauchextrakt gilt 1,25 ml pro Kilogramm Körpergewicht als giftig.

Das heißt:

Für einen 20 kg schweren Hund könnten Knoblauchmengen ab 100 g (ca. zwei Knollen) gefährlich werden. Wichtig:

Die Art der Darreichungsform

(frisch, getrocknet, pulverisiert oder auch vorgekocht)

ist nicht entscheidend,

die schädliche Wirkung bleibt nahezu unverändert erhalten.

Individuelle Unterschiede
Die absolute Giftigkeit kann von Hund zu Hund schwanken:

Manche Tiere reagieren empfindlicher,

bestimmte Rassen sollten sogar ganz von Knoblauch fern gehalten werden,

erklärt der Tierarzt:

"Bestimmte Hunderassen wie der Akita und Shiba Inu weisen eine angeborene Abnormalität der roten Blutkörperchen auf,

so dass sie als besonders sensibel gelten."

Generell gilt:

Zweimal in der Woche ein Knoblauchzehe ist eher unbedenklich.

Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte,

sollte den Hundenapf zur knoblauchfreien Zone erklären.

Vergiftungssymptome sind zum Beispiel Durchfall,

Erbrechen, Schwäche,

erhöhte Atem- und Herzfrequenz, blasse, ggf. gelbliche Schleimhäute

(als Hinweis auf eine Blutarmut).

Schwierig für die richtige Diagnose:

Die Symptome können nach wenigen Stunden oder auch erst nach einigen Tagen auftreten

- in jedem Fall sollte der Hund schnellstmöglich einem Tierarzt vorgestellt werden.

Was ist mit Menschen?

"Hunde reagieren viel empfindlicher auf die Verbindungen in Knoblauch als Menschen",

so Professor Nolte.

Fazit: Menschen dürfen, Hunde eher nicht.

 

Xylit (Süßungsmittel)


Dieses ist oft in vielen zuckerfreien Kaugummis,

Bonbons und anderen Lebensmitteln enthalten.

Xylit kann bei Hunden die Ausschüttung körpereigenen Insulins in das Blut deutlich steigern,

so dass es bei den Hunden zu einem lebensbedrohlichen Abfall

der Blutzuckerspiegels (Schock) kommen kann.

Die Wirkung tritt ca. 30 Minuten nach der Aufnahme von größeren Mengen Xylithaltiger Süßwaren ein.

 

 Kein rohes Schweinefleisch essen 


Die Aujeszkysche Krankheit (auch Morbus Aujeszky, Pseudowut, Pseudorabies Virus, Mad itch)

ist eine durch das Aujeszky - Virus hervorgerufene anzeigepflichtige Tierseuche.

Der Erreger gehört zur Familie der Herpesviren (Herpesviridae, Genus Varicellovirus).

Sein eigentlicher Wirt sind Schweine, daher SHV-1 (Suid Herpesvirus Typ 1).

Die Krankheit ist nach dem ungarischen Tierarzt Aladár Aujeszky benannt.

Rohes Schweinefleisch ist für Fleischfresser wie Hund,

Katze und Frettchen überaus gefährlich,

da es oft das Aujeszky - Virus enthält.

Für den Menschen ist dieses Herpesvirus unbedenklich,

Tiere können daran sehr schwer erkranken.

Besonders dringlich sind Hundehalter vor der Verfütterung roher Schweineknochen zu warnen.

Sie enthalten das Virus ebenfalls.

 

Ich hoffe ein wenig Aufklärung gegeben zu haben !

Also alles wenn überhaupt nur im geringsten maß !

Es Dankt euer Haustier

 

 


 

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